| Einsatzart | Feuer landwirtschaftliches Anwesen |
| Einsatzort | Holtrup, Hoetmar |
| Alarmierung | Mittwoch, 20.03.2013, 18:32 Uhr |
| eingesetzte Kräfte |
Organisationen
Einsatzfahrzeuge
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Einsatzbericht
Am Mittwochabend kam es gegen 18:30 auf einem Gehöft in der Bauernschaft Holtrup in Hoetmar aus noch ungeklärter Ursache zu einem Großbrand. Gemeldet wurde das Feuer durch einen Autofahrer der an dem Hof vorbei fuhr. Als die ersten Kräfte des Löschzuges Hoetmar nach ca.5 min an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen die Flammen schon durch die Dachhaut. Zusammen mit einem Nachbarn und einem Zeugen wurde der 81 jährige Bewohner aus dem Haus gerettet. Zeitgleich mit dem Löschzug Hoetmar wurde der Löschzug Freckenhorst, die Drehleiter aus Warendorf sowie der Rüstwagen und der Schlauchwagen aus Warendorf mit alarmiert. Ebenso wurden Kräfte aus Sendenhorst und Albersloh zur Unterstützung nachalarmiert. Die Wasserversorgung wurde aus einem ca.600m entfernten Löschteich sichergestellt. Der Schlauchwagen des Löschzuges Hoetmar hatte die Schlauchleitung innerhalb weniger Minuten zur Einsatzstelle verlegt. Auf Grund des hohen Bedarfs an Löschwasser wurde vom Schlauchwagen Warendorf noch eine zweite und später eine dritte Leitung verlegt. Zur Brandbekämpfung wurden 7 C-Rohre, 2 Wenderohre und ein mobiler Werfer des TLF 4000 sowie 5 Trupps unter PA eingesetzt. Die drei in der Scheune untergebrachten Pferde konnten nicht mehr gerettet werden. Durch einen schnellen massiven Kräfte Ansatz konnte das angrenzende Wohnhaus durch die Feuerwehr gerettet werden. Im Laufe des Einsatzes wurde das DRK Freckenhorst zur Verpflegung der Einsatzkräfte mit kalten und vor allen Dingen warmen Getränken und Speisen alarmiert. Ebenfalls wurde die Firma Nüßing mit einem Bagger zur Einsatzstelle bestellt um das in großen Mengen gelagerte Stroh zum ablöschen aus dem Gebäude zu räumen. Zwei frei stehende Giebelwände und ein Schornstein wurden im Laufe der Nachlöscharbeiten ebenfalls eingerissen. Ein im Laufe des Einsatzes als vermisst gemeldeter 14 jähriger Junge aus der Nachbarschaft wurde nach kurzer Zeit in einem angrenzenden Waldstück gefunden und der Mutter übergeben. Gegen 6:30 Uhr am Donnerstagmorgen wurden die Hoetmarer Kräfte von einem HLF des Löschzuges Einen abgelöst, da Glutnester in dem abgeräumten Stroh immer wieder aufflammten. Die L851 wurde für die gesamte Einsatzdauer voll gesperrt. |
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