| Einsatzart | Feuer Industrie |
| Einsatzort | Mielestraße, Vohren |
| Alarmierung | Sonntag, 19.05.2013, 14:43 Uhr |
| eingesetzte Kräfte |
Organisationen
Einsatzfahrzeuge |
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Einsatzbericht
Am Sonntagnachmittag um 14:43 Uhr wurden die Löschzüge 1&2 Warendorf und Löschzug 7 Vohren zu einer Brandmelderauslösung zum Industriebetrieb Miele an der Mielestraße alarmiert. Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung traf der Einsatzleiter mit einem Führungsfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Nach erster Erkundung in der Brandmeldezentrale, wurde die Auslösung in einem Bürotrakt in der Kunststoff-Fertigung festgestellt. Nach einer anschließenden weiteren Erkundung im betroffenen Bereich wurde schließlich Brandgeruch und ein völlig verqualmtes Büro entdeckt. Die Sprinkleranlage hatte bereits im Büro Ihre Arbeit aufgenommen und den dortigen Brand unter Kontrolle gehalten. Umgehend wurde ein Trupp unter schweren Atemschutz und Wärmebildkamera zur weiteren Brandbekämpfung und Ursachenforschung in das Büro eingesetzt. Zur Entrauchung des betroffenen Traktes und Abschirmung zur Fertigungshalle, wurde nach Öffnung einer Abluft ein Elektrohochleistungslüfter eingesetzt. Das Feuer war um 15:05 Uhr unter Kontrolle und um 15:16 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden. Aufgrund der Wassermenge, die die Sprinkleranlage freigesetzt hatte, nahmen die Einsatzkräfte noch einen Wassersauger vor um eine Ausbreitung des Wassers in weitere Räumlichkeiten zu vermeiden um nicht dort weiteren Sachschaden anzurichten. Obwohl die Sprinkleranlage umgehend abgeschiebert wurde, ließ es sich nicht vermeiden das noch mehrere hundert Liter Wasser aus dem Rohrsystem ins betroffene Büro flossen. Nach ersten Untersuchungen kann ein elektrisches Gerät als Brandursache nicht ausgeschlossen werden. Das Büro ist vorerst nicht mehr nutzbar, die genaue Schadenshöhe ist noch nicht abschätzbar. Die Feuerwehr Warendorf war mit den Löschzügen Warendorf und Vohren unter der Einsatzleitung vom Warendorfer Löschzugführer Gerd Tünte mit neun Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften bis 16:34 Uhr vor Ort im Einsatz. Zu Eigensicherung war ein Rettungswagen der Rettungswache Warendorf vor Ort. Bereits drei Tage vorher, am Morgen des 16.05., wurden die Löschzüge Warendorf und Vohren zum selben Objekt alarmiert. Da hatte es aufgrund eines technischen Defekts in der Filteranlage in einem anderen Fertigungsbereich eine Staubaufwirbelung gegeben, die die Brandmeldeanlage auslöste. Ein Schadenfeuer wurde nicht festgestellt.
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| Einsatzort | |
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